Der deutsche Gaming-Markt ist im ersten Halbjahr leicht geschrumpft. Gründe sind unter anderem auch die erhöhten Preise der Spielekonsolen. So haben Sony und Microsoft die Preise ihrer PlayStation 5 und XBOX Series X/S erhöht. Nintendo erhöht die Preise seiner Nintendo Switch 2 im Herbst.
Im ersten Halbjahr 2026 ist der Gaming-Markt insgesamt um 3 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro geschrumpft. Vor allem im Hardware-Bereich hat es einen Rückgang um 8 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro gegeben. Im Vorjahr verzeichnete man noch ein Plus von 17 Prozent, aber auch durch die Veröffentlichung der Nintendo Switch 2. Lindernd wirken in den ersten 6 Monaten die stabilen Games-Umsätze und die minimal höheren Einnahmen für Online-Gaming-Services wie PlayStation Plus und den XBOX Game Pass.
Der Geschäftsführer des Game-Verbands, Felix Falk, spricht von einer „Stagnation„, die ihren Ursprung in der Speicherkrise hat, die ihren Ursprung in der knappen Verfügbarkeit von Speicherchips hat, die von Tech-Konzernen zu quasi jedem Preis nachgefragt werden, um den Bedarf für Künstliche Intelligenz (KI) zu decken.
Quelle: Gameswirtschaft



