Der deutsche Batteriehersteller Varta hat heute eigenen Angaben zufolge Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Ziel sei es, die wirtschaftliche Zukunft des Unternehmens zu sichern und eine nachhaltige des Geschäftsbetriebs zu ermöglichen.

Insgesamt geht es um vier Insolvenzanträge, die beim Amtsgericht Stuttgart eingegangen sind. Nach Angaben des Unternehmens sind neben der Varta AG als Konzernmuttergesellschaft auch die operativen Einheiten Varta Microbattery GmbH, Varta Micro Production GmbH und Varta Storage GmbH von der Insolvenz betroffen.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hatte sich dieser Schritt schon abgezeichnet. Demnach sind die bisherigen Eigentümer, der Sportwagenbauer Porsche und der österreichische Unternehmer Michael Tojner, nicht weiter bereit, Geld bereitzustellen.

Nach einem Gutachten der Sanierer von der Unternehmensberatung FTI hätte Varta nach Angaben der Gläubiger eine Finanzspritze im mittleren zweistelligen Millionenbereich gebraucht, um weitermachen zu können.

Gestern (23.07.) wurde bekannt, dass wichtige Gläubiger den Konzern zerschlagen wollen. Die sogenannte Ad-hoc-Gläubigergruppe um die Deutsche Bank sowie die Finanzinvestoren RBC BlueBay, Blantyre und Whitebox planen, das profitable Geschäft mit Haushaltsbatterien aus dem Varta-Konzern herauszulösen. Sie begründen ihr Vorgehen mit der angespannten Finanzlage. Eine finanzierbare Lösung für den kompletten Konzern habe sie nach eigenen Angaben nicht gesehen.

Quelle: ARD, Reuters

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Waldemar
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