Die Hitze in Deutschland hat noch einen weiteren Rekord bekommen. Und zwar für die Nacht: In der vergangenen Nacht wurde in Kubschütz im ostsächsischen Kreis Bautzen eine Temperatur von 29,4 Grad gemessen. Das war die wärmste Nacht, die je gemessen wurde, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Der vorherige Rekord lag bei 27,2 Grad, was im August 2003 in Weinbiet in Rheinland-Pfalz gemeldet wurde.
Dass die Nacht im Landkreis Bautzen so warm war, dürfte dem DWD zufolge an der Mittelgebirgslage gelegen haben. Es hätten südliche Winde geherrscht, deswegen habe es auf der Nordseite der Hänge leicht föhnige Effekte gegeben. Kubschütz liegt in der Oberlausitz in der Nähe der Grenzen zu Tschechien und Polen.
Auch die Temperaturen am Tag waren gestern (27.06.) wieder auf einen Höchstwert geklettert. In Drewitz im Jerichower Land in Sachsen-Anhalt wurden Temperaturen von 41,5 Grad erreicht. Schon am Freitag (26.06.) wurde der Hitzerekord von 2019 geknackt, als in Saarbrücken-Burbach, einer Messstation des DWD, Temperaturen von 41,3 Grad gemessen wurden.
Heute (28.06.) warnt der Deutsche Wetterdienst weiterhin vor Hitze. Diese verlagern sich langsam nach Osten, in der Lausitz könnten bis zu 42 Grad möglich sein. Vor allem im Osten, aber auch vereinzelt im Westen rechnet der Deutsche Wetterdienst mit schweren Gewittern mit erhöhter Unwettergefahr. Im Süden dürfte es nur im Bergland einzelne, dann aber auch kräftige Gewitter geben.
Ab morgen (29.06.) wird es sich dann deutschlandweit abkühlen. Die Temperaturen sinken dann auf unter 30 Grad.
Quelle: ARD, DWD



