US-Präsident Donald Trump hat wieder auf seiner eigenen Plattform gepoltert, indem er nun Papst Leo XIV. angegriffen hat. Er sei „schrecklich“ in Bezug auf die Außenpolitik und „schwach“ bei der Kriminalitätsbekämpfung, schrieb der Rechtspopulist auf seiner Plattform Truth Social. Der Papst sollte, so Trump beleidigend weiter, „dankbar sein„, da er nur Papst geworden sei, weil er US-Amerikaner sei. „Wenn ich nicht im Weißen Haus wäre, wäre Leo nicht im Vatikan„, behauptet Trump weiter. Bei seiner Politik bezieht sich Trump auch auf den christlichen Glauben.
Weiter schrieb Trump, dass er keinen Papst wolle, der es in Ordnung finde, dass der Iran eine Atomwaffe besitze. Er wolle keinen Papst, der denke, dass es schrecklich sei, dass die USA Venezuela angegriffen hätten. Später legte dann der Rechtspopulist nach und sagte zu einer Reporterin, wieso er den Papst angegriffen habe: „Er mag Verbrechen, schätze ich.“ „Wir wollen keinen Papst, der sagt, dass Kriminalität in unseren Städten in Ordnung ist„, sagte er weiter. Papst Leo XIV. hat nichts dergleichen gesagt.
Die heftige Kritik des US-Präsidenten folgt auf eine Predigt des Papstes vom Samstag (11.04.), in der dieser ein Ende von Kriegen gefordert hatte. „Schluss mit dem Krieg!„, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einem großen Friedensgebet im Petersdom in Rom.
Papst Leo XIV. richtete auch einen Appell an die Regierenden und sagte: „Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden!„. Der Pontifex sprach von „Allmachtsfantasien, die um uns herum immer unberechenbarer und aggressiver werden„. Die Drohung von Donald Trump, die iranische Zivilisation zu zerstören, nannte Leo XIV. „inakzeptabel„. Zudem forderte er ein Nachdenken über die Behandlung von Migranten in den USA unter der Regierung von Donald Trump.
Quelle: ntv, dpa



