Der Iran hat einen Vermittlungsvorschlag über eine 45-tägige Waffenruhe sowie die sofortige Öffnung der Straße von Hormus abgelehnt. In ihrer Antwort, die zehn Punkte umfasst, fordern sie unter anderem ein Ende der Konflikte in der Region, eine Aufhebung der Sanktionen sowie den Wiederaufbau, heißt es in einem Bericht. Wie die USA auf diesen Vorschlag reagieren, ist noch nicht bekannt, eine Antwort steht Medienberichten zufolge noch aus.

Wie der Leiter der diplomatischen Mission des Irans in Kairo, Modschtaba Ferdussi Pur, der Nachrichtenagentur AP sagte, werde sein Land keine bloße Waffenruhe annehmen. „Wir akzeptieren ein Kriegsende nur mit Garantien, dass wir nicht erneut angegriffen werden“, sagte er. Wie es künftig mit der strategisch wichtigen Straße von Hormus weitergehe, arbeiten momentan Vertreter des Irans und des Oman aus, erklärte Pur. Man arbeite derzeit an einem Mechanismus zur Verwaltung der strategisch wichtigen Meerenge.

Der ausgearbeitete Entwurf, der laut Medienberichten zufolge unter pakistanischer Federführung entstand, sah ein mögliches Kriegsende in zwei Schritten vor. Zuerst sollte es eine 45-tägige Waffenruhe sowie eine Öffnung der Straße von Hormus geben. Phase zwei sah dann ein endgültiges Abkommen vor, welches den Iran verpflichten soll, auf die weitere Entwicklung von Atomwaffen zu verzichten. Im Gegenzug würden dem Iran Sanktionen gelockert und eingefrorene Vermögenswerte freigegeben werden.

Quelle: tagesschau

Vorheriger ArtikelIran meldet Tötung von ranghohem General
Nächster ArtikelLufthansa-Piloten streiken am Montag und Dienstag