Donald Trump hat die britische BBC verklagt, weil sie in einer Dokumentation eine Rede, damals aus dem Jahr 2021, etwas veränderte. Die Verhandlung zwischen dem Rechtspopulisten und US-Präsidenten und der britischen Sendeanstalt wird im Februar 2027 beginnen.
Der zuständige Richter, Roy K. Altman, stellte in einem Schriftstück einen genauen Zeitplan vor, was Kläger und Beklagte in den nächsten Monaten zu erledigen haben.
Zuletzt habe die BBC angekündigt, die Abweisung der Klage vorzubereiten, und darum ersucht, alle weiteren Beweisaufnahmen vorerst auszusetzen, berichteten die BBC und andere britische Medien unter Berufung auf entsprechende Dokumente. Das hat der Richter aber abgelehnt.
Trump verklagt die BBC auf 10 Milliarden Dollar. Hintergrund ist ein Streit um den Zusammenschnitt einer Rede des Rechtspopulisten, die er am 6. Januar 2021 für eine Sendung verwendet hatte. An diesem Tag stürmten auch Anhänger des US-Präsidenten das Kapitol, um den Wahlsieg von Joe Biden zu verhindern. Ausgestrahlt wurde diese Dokumentation im November 2024, kurz vor der US-Präsidentschaftswahl. Die BBC hatte später den falsch zusammengeschnittenen Beitrag als Fehler eingeräumt. BBC-Chef Tim Davie und die News-Chefin Deborah Turness räumten daraufhin ihre Posten.
Nach Angaben der BBC fehlt dem Gericht in Florida, wo Trump seine Klage einreichte, die „persönliche Zuständigkeit“ gegenüber der Sendeanstalt. Der Gerichtsstand sei nicht zulässig und Trump habe keine hinreichende Begründung für eine Klage eingereicht.
Quelle: Digitalfernsehen, BBC



