Die rund 900.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst werden mehr Geld bekommen. Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb haben sich nach tagelangen Verhandlungen mit den Ländern einigen können.

Der neue Tarifvertrag soll 27 Monate laufen und gilt bis zum 31. Januar 2028. Er gilt für alle Bundesländer außer für Hessen, das eine eigene Regelung hat.

Zum 1. April ist eine Tariferhöhung um 2,8 Prozent vorgesehen, mindestens aber 100 Euro. Eine weitere Anhebung um 2 Prozent soll es dann am 1. März 2027 und noch einmal eine um ein Prozent am 1. Januar 2028 geben. Die Entgelte für Nachwuchskräfte sollen dann schrittweise um mindestens 130 Euro steigen. Auch die Zulagen für Wechsel- und Schichtarbeit sollen erhöht werden. Zudem wurde auch vereinbart, dass die Arbeitsbedingungen im Osten an die West-Regelungen angepasst werden, sowohl beim Kündigungsschutz als auch bei der Verringerung der Arbeitszeit an den drei ostdeutschen Unikliniken in Rostock, Jena und Greifswald.

Die dritte und letzte Verhandlungsrunde sollte eigentlich gestern (13.02.) enden. Doch die Gespräche gingen noch bis in die Nacht zum Samstag (14.02.) hinein. Die Verhandlungen wurden dann erstmal unterbrochen und man machte am Morgen weiter. Mit der Einigung sind auch neue Streiks im öffentlichen Dienst vom Tisch.

Quelle: ARD

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Waldemar
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