Der Streit um die Super League zwischen Real Madrid und dem europäischen Fußball-Verband UEFA nähert sich dem Ende. Wie die UEFA nach einer Sitzung des Exekutivkomitees mitteilte, habe man sich mit Real Madrid sowie mit der Vereinigung European Football Clubs (EFC) auf eine „Grundsatzvereinbarung zum Wohle des europäischen Klubfußballs“ geeinigt.
Die Vereinbarung solle „auch dazu dienen, die rechtlichen Streitigkeiten im Zusammenhang mit der European Super League beizulegen, sobald diese Grundsätze umgesetzt und angewendet werden„, heißt es. Real Madrid hatte gemeinsam mit dem Promoter der Super League A22 zuletzt von der UEFA Schadenersatz in Höhe von mehr als 4 Milliarden Euro gefordert. Der Vorwurf lautete: Der europäische Verband habe seine „marktbeherrschende Stellung missbraucht„, um die Einführung der vieldiskutierten Superliga im Jahr 2021 zu verhindern.
Diese Vereinbarung sei „nach monatelangen Gesprächen“ getroffen worden und solle „den Grundsatz der sportlichen Leistung“ unterstreichen sowie „den Schwerpunkt auf die langfristige Nachhaltigkeit der Klubs und die Verbesserung des Fanerlebnisses durch den Einsatz von Technologie“ legen, hieß es in der Mitteilung der UEFA am Mittwoch (11.02.).
Unter dem Vorsitz von Reals Präsident Florentino Pérez haben 12 Vereine in Europa im Jahr 2021 eine Art Super League angekündigt. Doch wenig später haben sich zahlreiche Vereine zurückgezogen. Zuletzt zog sich der FC Barcelona aus diesem Projekt zurück.
Quelle: Sky, SID



