In Spanien kam es wieder zu einem Zugunglück. Dabei sind in Katalonien im Nordosten des Landes der Lokführer und mehr als Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt, viele von ihnen schwer.

Auf Bildern in den sozialen Medien war die zerstörte Front des Zuges zu sehen. 20 Krankenwagen und Dutzende Rettungskräfte waren an der Unglücksstelle nahe dem Ort Gelida westlich von Barcelona im Einsatz, teilte der Zivilschutz von Katalonien auf der Plattform X mit. Demnach war eine Stützmauer während eines heftigen Sturms mit starkem Regen auf die Gleise gestürzt und traf auch den Zug der Linie R4 im Nahverkehrsnetz Rodalies. Gerade in den Abendstunden sind diese Züge an den Wochentagen voll besetzt.

Die Behörden hatten in einigen Gebieten von Katalonien wegen des starken Sturms „Harry“ mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern und starken Niederschlägen eine Unwetterwarnung ausgesprochen.

Dabei war vorher schon ein anderer Nahverkehrszug der Linie R1 weiter nördlich nahe dem Ort wegen eines Erdrutsches entgleist. Der Zug verlor eine Achse, über Verletzte wurde da nichts mitgeteilt.

Der Unfall in der Nähe von Barcelona ereignete sich knapp 3 Tage nach einer Kollision und Entgleisung von zwei Hochgeschwindigkeitszügen in der Nähe von Adamuz in der südlichen Provinz Córdoba, bei der 42 Menschen ums Leben kamen.

Quelle: ARD