Polen hat, wie letzte Woche von Ministerpräsident Donald Tusk angekündigt, mit den Kontrollen an der Grenze zu Deutschland begonnen. Seit 0 Uhr werden Reisende an 52 Grenzübergängen überprüft, wie das polnische Innenministerium auf der Plattform X, ehemals Twitter, mitteilte.

Der polnische Innenminister Tomasz Siemoniak erklärte laut einem Post seiner Behörde, dass sich die Kontrollen gegen „diejenigen, die an der illegalen Schleusung von Migranten über die Grenze beteiligt sind“ richten. Weiter heißt es von ihm: „Normale Reisende haben nichts zu befürchten.“ Am Vormittag zog er schon eine erste positive Bilanz. „Alles verläuft ohne Zwischenfälle, der Verkehr fließt bislang reibungslos“, sagte Siemoniak dem Fernsehsender TVN24.

Die Kontrollen sollen stichprobenartig vor allem Busse, Kleinbusse und PKW mit vielen Insassen betreffen, sagte der Sprecher des Grenzschutzes, Konrad Szwed, der Nachrichtenagentur PAP. Er sagte zudem, dass auch Fahrzeuge mit getönten Scheiben im Fokus stehen werden.

Bis zum 5. August sollen die Grenzkontrollen andauern. Reisende sollen vor allem einen Reisepass und einen Personalausweis dabeihaben.

Die Regierung von Donald Tusk reagiert damit auf die deutschen Grenzkontrollen, die seit Oktober 2023 stichprobenhaft durchgeführt werden, um irreguläre Migration zu stoppen.

Quelle: ARD

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Waldemar
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