Die Tragikomödie „Anora“ wurde bei den Oscars zum besten Film gekürt. Alleine fünf Oscars hat der Film, der über eine Sexarbeiterin in den USA geht, gewonnen. Der Film von Regisseur Sean Baker wurde sechsmal nominiert.

„Anora“, erzählt von einer Stripperin, die sich in den Sohn eines russischen Oligarchen verliebt. Der Film ist eine Mischung aus Romanze, Gangster-Komödie und Sozialdrama und hatte auch in Cannes gewonnen. Mikey Madison gewann einen Oscar als beste Hauptdarstellerin und setzte sich damit gegen die Favoritin Demi Moore durch.

Das Drama „Der Brutalist“ gewann drei Oscars. In dem Film geht es um einen jüdischen Architekten, der nach dem Holocaust ein neues Leben in den USA aufbauen will. Adrien Brody gewann für die Rolle seinen zweiten Oscar. Den Oscar als bester Nebendarsteller bekam Kieran Culkin für „A Real Pain“. Beste Nebendarstellerin wurde Zoe Saldaña für „Emilia Pérez“. Der Film „Emilia Pérez“ war für 13 Oscars nominiert, bekam am Ende nur zwei.

Die 97. Academy Awards wurden in der vergangenen Nacht in Los Angeles verliehen. Moderiert wurde die Preisverleihung von US-Comedian Conan O’Brien. In seiner Eröffnungsrede teilte er unter anderem gegen die Schauspielerin Karla Sofía Gascón aus. Die Hauptdarstellerin des Films „Emilia Pérez“ hatte sich auf inzwischen gelöschten Posts auf der Plattform X, ehemals Twitter, islamfeindlich und rassistisch geäußert.

Zudem gab es zu Beginn der Verleihung eine Hommage an die Stadt Los Angeles, die Anfang des Jahres von verheerenden Bränden betroffen war. Der Abend war auch politisch geprägt, wo es unter anderem um den Krieg im Gazastreifen und den in der Ukraine ging.

Quelle: n-tv

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Waldemar
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