Der Chef des Tech-Konzerns Meta, Mark Zuckerberg, hat eine Million Dollar an den Fond für die Amtseinführung von Donald Trump gespendet. Dies hat er wohl gemacht, um die problematische Beziehung zwischen ihm und dem designierten US-Präsidenten zu verbessern.
Nach Angaben des „Wall Street Journal“ steht die Spende sinnbildlich für den Balanceakt von Geschäftsführern von Tech-Konzernen, deren Unternehmen den Zorn des Rechtspopulisten Trump abgekommen sind. Weil die Republikaner außerdem auch die Kontrolle über den Senat und über das Repräsentantenhaus besetzen, denken sie über eine Regulierung der Technologiebranche nach. Deswegen überdenken viele Führungskräfte solcher Unternehmen ihre bisherige Haltung gegenüber Donald Trump.
Wie das „Wall Street Journal“ weiter berichtet, geht aus Berichten von Wahlkampffinanzen hervor, dass der Meta-Chef im Laufe der Jahre für beide Parteien gespendet hat. Bei der Präsidentschaftswahl hat sich Zuckerberg aber herausgehalten. Weder Zuckerberg noch sein Unternehmen haben 2017 für Trumps, noch 2021 für Bidens Antrittsfonds gespendet.
Zwischen Zuckerberg und Trump gibt es eine turbulente Zeit. Kurz nach dem Ende seiner ersten Amtszeit hatte Meta 2021 die Konten von Trump gesperrt, nachdem seine Anhänger das US-Kapitol gestürmt hatten, um den Sieg von Joe Biden zu verhindern. Doch zuletzt hat sich das Verhältnis zwischen den beiden verbessert. Im Juli lobte Zuckerberg die Reaktion von Trump, als auf ihn ein Attentat verübt werden sollte. Vor kurzem war Zuckerberg auf Trumps Anwesen in Florida, wo sich der zweitreichste Mann der Welt hinter den designierten US-Präsidenten gestellt hat.
Quelle: n-tv



