Das Linksbündnis NFP hat die Parlamentswahl gewonnen. In der zweiten Runde kam das Bündnis aus Linken und Grünen auf die meisten Abgeordneten. Auf Platz zwei landete das Bündnis von Staatspräsident Emmanuel Macron. Die Rechtsextremen von Marine Le Pen landeten auf dem dritten Platz, nachdem sie vor einer Woche noch vorne gelegt haben. Keiner der Parteien hat eine absolute Mehrheit erreicht.

Das Bündnis von Macron und der Linken hatte einen Durchmarsch der Rechten verhindern wollen. Mehr als 200 Bewerber hatten deswegen auch ihre Kandidatur in der zweiten Runde zurückgezogen, damit die Siegchancen besser platzierter Gegner der Rechten von Le Pen in den Wahlkreisen erhöht werden.

Macron hatte nach dem Sieg der Rechtsextremen von Marine Le Pen bei der Europawahl Anfang Juni eine Neuwahl der französischen Nationalversammlung ausgerufen. Die Nationalversammlung ist eine von den zwei Parlamentskammern in Frankreich. Sie ist an der Gesetzgebung beteiligt und kann per Misstrauensvotum die Regierung stürzen.

Die Wahlbeteiligung war hoch in Frankreich. Um 17 Uhr lag sie bei 59,71 Prozent, wie das Innenministerium in Paris mitteilte. Bei der letzten Wahl, im Jahr 2022, lag dieser Wert bei 38,11 Prozent. Beim ersten Wahlgang lag die Beteiligung noch bei 66,71 Prozent.

Quelle: ZDF

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Waldemar
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