Russlands Machthaber Wladimir Putin hat das Treffen russischer Vertreter mit Repräsentanten der AfD verteidigt. Bei einem Treffen mit Journalisten von internationalen Nachrichtenagenturen sagte der russische Diktator: „Wir werden mit allen zusammenarbeiten, die mit Russland kooperieren wollen.“ Weiter sagte er, dass Putin kein Anzeichen von Neonazismus in den Handlungen der AfD sehe.
Es gebe „systematische Beziehungen“ zu der Partei. Aber wenn sich jemand für normale Beziehungen zu Russland einsetzt, dann unterstütze Moskau das, so Putin weiter.
Es sei dabei nicht Sache Russlands zu bewerten, ob eine politische Kraft sich im Rahmen der Verfassung bewege. Doch Putin meinte, dass man nicht sehe, was bei den Russen Besorgnis auslösen würde.
Im April musste sich die AfD dem Vorwurf stellen, dass man sich einem Medienbericht zufolge der Kreml schon 2022 in einem Strategietreffen mit der Zukunft der rechtspopulistischen Partei beschäftigt hatte. Es soll ein „Manifest“ mit Thesen zur deutschen Innenpolitik geben, mit dem Plan „ein neues Konzept für die Partei Alternative für Deutschland zu entwickeln“ zitierte das Nachrichtenmagazin „SPIEGEL“ mit Verweis auf einen westlichen Nachrichtendienst. Als Ziel sei genannt worden, die Umfragewerte der AfD zu steigern.
Quelle: ZDF



