Der seit Wochen krankgeschriebene Verwaltungsdirektor des Rundfunk-Berlin-Brandenburg (RBB), Hagen Brandstäter, wird nicht mehr seine Arbeit aufnehmen. Gestern (17.10.) wurde sein vorzeitiges Aus verkündet.

Die Interims-Intendantin des RBB, Katrin Vernau, hatte den Medienausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses erklärt, dass gemeinsam mit dem Verwaltungsrat beschlossen wurde, dass das Dienstverhältnis mit Hagen Brandstäter vorzeitig beendet wird. Der genaue Zeitpunkt wird noch vereinbart. Regulär wäre der Vertrag mit Brandstäter bis Ende April 2023 ausgelaufen. Danach wollte er in den Ruhestand gehen.

Brandstäter hatte nach dem Rücktritt von Patricia Schlesinger als Intendantin des RBB den Posten des Intendanten vorübergehend übernommen. Doch auch er geriet in der RBB-Affäre zunehmend in die Kritik. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass inzwischen auch die Berliner Generalstaatsanwaltschaft gegen Brandstäter ermittelt.

Produktions- und Betriebsdirektor Christoph Augenstein und Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus sollen weiterhin ihre Tätigkeiten beim RBB fortsetzen. Vernau erklärte, dass die beiden ihre Posten aus „organisatorischen und finanziellen Gründen“ behalten werden.

Quelle: DWDL

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Waldemar
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