Zwei Wochen nach der Eröffnung eines Disziplinarverfahrens der UEFA gegen Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turinwegen eines möglichen Verstoßes gegen den Rechtsrahmen der UEFA im Zusammenhang mit dem sogenannten Super-Leauge-Projekt“ hat die Berufungskammer ohne Angaben von Gründenbeschlossen, das Verfahren bis auf Weiteres auszusetzen“.

Ende Mai hatte der europäische Fußballverband UEFA das Disziplinarverfahren eröffnet und dabei den drei Vereinen mit empfindlichen Sanktionen gedroht, während die anderen Gründungsmitglieder der Super League nach wenigen Tagen wieder ausgetreten sind. Diese Vereine entgingen einer leichten Zahlung, um einer Strafverfolgung gegen der UEFA zu entgehen. Sie hatten sich bereit erklärt, eine Saison lang auf fünf Prozent ihrer Einnahmen aus Wettbewerben der UEFA zu verzichten und zusammen 15 Millionen Euro für die Förderung des Jugend- und Breitenfußballs zu spenden. Sie haben sich auch verpflichtet sich unter anderem zu einer Zahlung von 100 Millionen Euro, sollten sie in Zukunft versuchen, an einem nicht genehmigten Wettbewerb teilzunehmen.

Die englischen Vereine FC Chelsea, Manchester City und der FC Liverpool, einigten sich am Mittwoch (09.06.) zusätzlich mit der Premier League auf einen finanziellen Ausgleich in Höhe von insgesamt 25 Millionen Euro.

Real, Barca und Jive waren indessen zum Gegenangriff übergegangen und haben ihrerseits Vorwürfe gegen die UEFA erhoben. Man habe lediglich „zum Wohle des Fußballs“ gehandelt und die Verpflichtung durchzuhalten, heiß es.

Ende April hatte ein Gericht in Madrid der UEFA untersagt, gegen das potentielle Konkurrenzprojekt zur Champions League vorzugehen.

Quelle: Sky.de

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