Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben nach einer Corona-Infektion am Ski-Urlaubsort Ischgl Klage gegen die Republik Österreich und das Land Tirol eingereicht.

Ein Verbraucherschutzverein aus Österreich reichte beim Landgericht Wien die ersten Muster-Klagen ein. Mehr als 6.000 Urlauber aus 45 Ländern, davon 4.000 Deutsche, haben sich an dieser Klage beteiligt. Auch Angehörige von Verstobenen, die also In Folge des Coronavirus gestorben sind, sind dabei.

Ein Geschädigter aus Deutschland wirft Österreich vor, bewusst zu spät gehandelt zu haben: „Die hätten sagen sollen: ‚Feierabend, Gondeln dicht. Fahrt bitte nach Hause, Leute.‘ Wir als Urlauber wussten nicht, wie schlimm das in dem Ort ist, die wussten das.“ Es geht um Schadenersatzforderung von bis zu 100.000 Euro pro Person und die Anerkennung von Folgeschäden durch das Virus.

Nach Darstellung des Verbraucherschutzvereins haben die Verantwortlichen zu spät und nicht umfassend genug auf den Ausbruch des Virus reagiert.

Quelle: Euronews.com

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