Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat nach Angaben aus Parteikreisen vorgeschlagen, dass sich der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestufte „Flügel“ bis zum Monatsende aufzulösen. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, stieß die Idee, die Vereinigung aufzulösen, bei vielen Teilnehmern einer Sitzung des Bundesvorstandes in Berlin generell auf Zustimmung.

Die Frage, wann dies erfolgen soll, sei aber kontrovers diskutiert worden, heiß es. Die beiden wichtigsten Persönlichkeiten des „Flügels“, AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke und der brandenburgische Landeschef Andreas Kalbitz, der auch Mitglied des Bundesvorstandes ist, nahm an der Sitzung teil.

In der letzten Woche hatte der Verfassungsschutz erklärt, dass man den „Flügel“ beobachten werde. Der Kreis sei eine „erwiesen extremistische Bestrebung“, die sich gegen freiheitlich-demokratische Grundordnung richte. Etliche Kritiker des „Flügels“ innerhalb der AfD befürchten nun, dass die komplette Partei demnächst vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft werden könnte. Sie argumentieren, da der „Flügel“ keine formale Mitgliedschaft kenne, sei die Abgrenzung zur Gesamtpartei schwierig.

Quelle: n-tv.de

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