Die Modern Times Group (MTG), der Mutterkonzern der Electronic Sports League (ESL), kommt nicht aus den roten Zahlen raus. Im dritten Quartal haben die Turniere und Ligen der ESL und der Dreamhack wieder Verluste eingefahren, diesmal sind es fast acht Millionen Euro gewesen. Die Sponsoren-Gelder sind leicht gestiegen. Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres hat die eSports-Sparte ein Minus von umgerechnet 24 Millionen gemacht.

Jetzt denkt das Unternehmen aus Stockholm darüber nach sich von dem Gaming-Geschäft abzuspalten. Genauer gesagt, prüft man eine Auslagerung der Sparte in Form eines Joint-Ventures oder aber die Gründung einer separaten eSports-Einheit. Diese könnte man dann an der amerikanischen Börse listen. In den USA ist der eSport der weltgrößte Markt.

Außerdem plant man bei MTG die Kosten zu senken. Ein erneutes „Effizienz-Programm“ soll sicherstellen, ob das Hauptquartier die richtige Größe habe und bestmöglich organisiert sei. Bedeutet, dass es auch zu Abbau von Arbeitsplätzen kommen könnte. Im November will man mit Arbeitnehmer-Vertretern die Gespräche beginnen.

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