Ein Wettmanipulationsskandal erschüttert den spanischen Fußball. Im Rahmen einer Razzia der Polizei wurden am Dienstag mehrere Spieler, Ex-Profis und Klub-Verantwortliche aus der ersten und zweiten Liga Spaniens vorläufig festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, Begegnungen in den letzten beiden Spielzeiten manipuliert zu haben, bestätigt eine Quelle der französischen Nachrichtenagentur AFP.

In mehreren Spielen, die davon betroffen sind, sei der Erstligist Real Valladolid involviert gewesen. Auch Namen wurden genannt, wie Raul Bravo, der früher bei Real Madrid gespielt hat, soll involviert sein.

Nach einem Bericht der spanischen Zeitung El Periodico sollen neben Barvo, Borja Fernandez, Samuel Saiz Alonso, Inigo Lopez Montana und Carlos Aranda unter den Verdächtigen sein. Mehrere Personen wurden vorläufig festgenommen, doch ihre Identitäten sind unbekannt.

Den Verdächtigen wird die Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation, Korruption und Geldwäsche vorgeworfen. Das Ganze ist ins Rollen gekommen, weil es eine Beschwerde der Liga gab. Das hat Javier Tebas, der Präsident der höchsten Spielklasse bekannt gegeben.

Laut spanischen Medienberichten steht das Spiel Real Valladoild und dem FC Valencia (0:2) unter Manipulationsverdacht. Valencia sicherte sich mit dem Sieg die Teilnahme an der UEFA Champions League, beide Tore resultierten aus gravierenden Abwehrfehlern.

Schon im Februar 2018 wurden mindestens 24 Personen aus ganz Spanien festgenommen. Sie wurden beschuldigt Spiele aus der 3. und 4. Spielklasse manipuliert zu haben. Sie hätten Profis gezwungen, Eckbälle und Elfmeter zu kreieren. Die Wetten waren zuvor in China platziert worden.

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