Der ehemalige Hollywood-Mogul Harvey Weinstein hat sich nach Medienberichten außergerichtlich mit einigen seiner mutmaßlichen Opfer geeinigt. So soll es eine Zahlung von 44 Millionen US-Dollar geben, damit die Zivilklagen gegen ihn fallengelassen werden. Diese Regelung umfasst alle mutmaßlichen Opfer des Medienunternehmers und gilt nicht nur für die USA, sondern auch für andere Länder, wo Frauen gegen ihn geklagt hatten.

Doch diese Einigung ist noch nicht in trockenen Tüchern. Nach diesen Medienberichten sollen diese 30 Millionen nicht nur an die Opfer, sondern auch an die Gläubiger der inzwischen insolventen Weinstein Company sowie an ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens gehen. Die weiteren 14 Millionen seien für Prozesskosten eingeplant heißt es in diesen Berichten von „Wall Street Journal“ und „Los Angeles Times“.

Würde dieser Deal wirklich zustande kommen, wären aber diese juristischen Auseinandersetzungen für Weinstein noch nicht vorbei. Die strafrechtlichen Prozesse sind nicht davon betroffen. Wegen angeblicher Vergewaltigung im Jahr 2013 und wegen einem mutmaßlich erzwungenen Oralverkehr im Jahr 2006 muss sich Weinstein verantworten. Er bestreitet diese Vorwürfe. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe. Durch das Bekanntwerden dieser Vorwürfe entstand damals die „Me too“-Bewegung.

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