Knapp Einhundert Tage vor der Europawahl sieht eine Umfrage in Deutschland und in anderen EU-Staaten deutliche Zugewinne bei den Rechtsexmisten und Rechtspopulisten.

Wie aus der veröffentlichten Umfrage vom EU-Parlament hervorgeht, würde die rechtsextreme ENF-Fraktion (Europa der Nationen und der Freiheit) die viertstärkste Kraft. Aber auch die rechtspopulistische EFDD-Fraktion (Europa der Freiheit und der direkten Demokratie) würden Stimmen dazu gewinnen. Die ENF-Fraktion würde demnach von 22 auf 59 Sitze kommen. Die EFDD-Fraktion würde von 41 auf 43 Sitze kommen.

Doch die größte Fraktion würde weiterhin die EVP-Fraktion bleiben. In der EVP-Fraktion (Europäische Volkspartei) sind CDU und CSU vertreten. Sie würden statt der bisher 217 Sitze nur noch 183 Sitze bekommen. Die S&D-Fraktion (Progressive Allianz der Sozialdemokraten) würden deutlich verlieren und würden noch 135 der bisher 186 Sitze, die sie jetzt noch haben, bekommen.

Für das Eurobarometer wurden in Deutschland im November 2018 mehr als 1.519 Menschen befragt. In allen EU-Ländern, auch den Beitrittskandidaten wie der Türkei, Nordmazedonien, Island, Serbien und Montenegro haben rund 32.600 Menschen an der Umfrage teilgenommen.

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