Bei den Brexit-Verhandlungen zwischen der Britischen Regierung und der EU ist es nicht zu einer Einigung gekommen. EU-Chefunterhändler Michel Barnier teilte am Sonntag in Brüssel mit, dass es in der Frage zum Umgang mit Nordirland Probleme gab. Bis zum kommenden EU-Gipfel am Mittwoch wird es keine Verhandlungen geben. Der britische Brexit-Minister Dominic Raab sei wieder abgereist. Damit wächst wieder das Risiko eines ungeordneten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union.

Für die britische Premierministerin Theresa May steht eine entscheidende Woche bevor. Bei einer Kabinettssitzung am Dienstag will May mit ihren Ministern die Frage der künftigen Grenzregelung zwischen dem EU-Mitgliedsland Irland und Nordirland, was zum Vereinigten Königreich gehört, beraten muss und eine Meuterei abwenden zu können. Experten rechnen damit, dass weitere Minister die Regierung verlassen werden.

Am kommenden Mittwoch bewerten die EU-Staats- und Regierungschefs bei einem Treffen in Brüssel die Frage, ob in den Verhandlungen mit den Briten eine Einigung erzielt worden ist. Ende März 2019 wollen die Briten, die bei einer Wahl im Jahr 2016 dafür waren, die EU verlassen.

Quelle: n-tv.de

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