Als Reaktion auf die Umbenennung mehrerer Orte durch US-Präsident Donald Trump haben die Erfinder der Serie „South Park“ ihrer Zeichentrickserie einen neuen Namen gegeben. „Inspiriert vom Mut und Patriotismus von Apple und Google ändern wir den Namen von ‚South Park‘ zu ‚South America‘„, erklärten Trey Parker und Matt Stone auf der Plattform X. Die Profile in den sozialen Medien tragen schon den neuen Namen.
In seiner zweiten Amtszeit hat Trump immer wieder zum Mittel von geografischen Umbenennungen gegriffen, um die Dominanz der USA zu demonstrieren. Erst hatte er den Golf von Mexiko in „Golf von Amerika“ umgetauft. Jüngst hatte der Rechtspopulist auch den See Lake Ontario, durch den die Grenze zu Kanada verläuft, in „Lake America“ umbenannt. Google und Apple sind dieser Linie gefolgt und in den USA heißt der See nun so.

Am Wochenende brachte Trump wieder eine irrsinnige Idee hervor, indem er den US-Bundesstaat New Mexico in „New America“ umbenennen wollte. Das legte zumindest ein Post von Trump auf Social Media nahe. Dort hatte er wieder seine zahlreichen KI‑Videos veröffentlicht.
Die Macher von „South Park“ nehmen nicht zum ersten Mal den rechtspopulistischen Präsidenten auf den Arm. In der 27. Staffel steigt eine animierte Figur von Trump unter anderem mit Satan nackt ins Bett. Eine Sprecherin reagierte darauf und sagte: „Diese Show ist seit über 20 Jahren nicht mehr relevant und hängt mit uninspirierten Ideen am seidenen Faden in einem verzweifelten Versuch, Aufmerksamkeit zu erregen.„
Quelle: ntv, dpa, X/Twitter



