Die Krebserkrankung des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden hat sich nach Angaben seines Sohnes Hunter in einem BBC-Interview verschlimmert. „Der Krebs hat sich ausgebreitet, er hat Metastasen in seinen Knochen und darüber hinaus gebildet„, sagte Hunter Biden in dem Interview. „Es ist sehr schmerzhaft und in vielerlei Hinsicht sehr einschränkend, aber er ist immer noch da„, sagte er weiter. Es sei „wirklich traurig, das mit anzusehen„.

Joe Biden war von 2021 bis 2025 Präsident der USA. Im Mai 2025 hatte er seine Krebserkrankung öffentlich gemacht, einige Monate nach seinem Ausscheiden aus dem Amt. Biden sagte, dass er an einer aggressiven Form von Prostatakrebs leide. Dieser habe auch die Knochen angegriffen. Im Oktober teilte ein Sprecher der Bidens mit, dass sich der Ex-Präsident einer Strahlen- und Hormontherapie unterziehe. Noch im vergangenen Monat hatte Biden bei der Ankündigung eines Buches von ihm über die Zeit im Weißen Haus erklärt, dass seine Behandlung „wirklich gut“ laufe.

Die körperliche und geistige Verfassung von Biden in seiner Amtszeit von 2021 bis 2025 war immer wieder Gegenstand von Diskussionen in den USA. Kurz vor der Präsidentschaftswahl 2024 hatte Biden kurz vorher seine Kandidatur zurückgezogen. Seine Vizepräsidentin Kamala Harris trat dann gegen den jetzt amtierenden US-Präsidenten Donald Trump an.

Biden war zuletzt im Juni bei der Einweihung der Präsidentenbibliothek von Ex-Präsident Barack Obama in Chicago in der Öffentlichkeit aufgetreten. Unter Obama war Biden Vizepräsident, von 2009 bis 2017. Am 17. November sollen seine Memorien erscheinen.

Quelle: ZDF, AFP, Reuters

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Waldemar
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