Der Textildiscounter Kik hat angekündigt, dass man in Deutschland, aber auch in Europa, mehrere hundert Filialen schließen werde. Die Zahl der Geschäfte wird sich zum Jahresende in Europa um 225 auf etwa 4.000 Geschäfte verringern. In Deutschland werden rund 135 Filialen geschlossen. Damit bleiben in der Bundesrepublik noch 2.200 Filialen. Europaweit sind rund 300 Schließungen vorgesehen und 75 Neueröffnungen. Einige Standorte sind schon geschlossen worden, andere werden in den kommenden Monaten folgen.
„Wir trimmen unser Portfolio auf Profitabilität„, sagte Christian Kümmel, Geschäftsführer und Finanzvorstand von Kik. „Die Formel ‚Wir machen fünf neue Filialen auf und haben fünfmal so viele Kunden‘ ist nicht 100-prozentig aufgegangen.“ In einigen Fällen lägen Filialen weniger als einen Kilometer auseinander. „Wir haben zu dicht expandiert. Das bauen wir zurück.“ Alle verbleibenden Standorte seien profitabel, heißt es weiter.
Eine Liste der Filialen, die schließen werden, lege nicht vor, heißt es von Kik, berichtet der Nachrichtensender ntv. Zahlreiche Beschäftigte seien bisher auch nicht informiert worden. „Wir werden die Mitarbeitenden der betroffenen Filialen in anderen Filialen weiter beschäftigen oder anderweitig eine Lösung finden„, Kümmel. Kündigungen sind nicht geplant.
Kik beschäftigt rund 32.000 Menschen, 19.000 davon in Deutschland.
Quelle: ntv, dpa



