Wegen der aktuellen Trockenheit nimmt die Waldbrandgefahr in einigen Bundesländern zu. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) verzeichnet für mehrere Regionen in Deutschland die höchste Warnstufe. Betroffen sind vor allem größere Gebiete in Brandenburg und in Baden-Württemberg. Auch in anderen Gebieten im Land, wie in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, in NRW und in Sachsen-Anhalt, steigt die Gefahr vor Waldbränden.

Der DWD warnt davor, im Waldgebiet Zigaretten nicht anzuzünden oder die Zigarette nicht aus dem Auto zu werfen. Auch Grillen oder das Abstellen von Autos auf trockenem Boden löst häufig Brände aus.

Die Feuerwehren in Deutschland drängen auf mehr Investitionen in Fahrzeuge und in Technik, um besser gegen Brände in Wäldern und im Gelände gewappnet zu sein. Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbands, Karl-Heinz Banse, sagte: „Wir laufen noch immer hinterher. Insbesondere Spezialfahrzeuge könnten wir mehr gebrauchen.“ Weiter sagte er: „In den letzten Jahren hat sich allerdings schon einiges getan.“ In der Vergangenheit gestalteten sich Löscheinsätze auf früheren Truppenübungsplätzen als schwierig. Hier sagte Feuerwehrverbands-Chef Banse: „Aus dieser Erfahrung heraus wird verstärkt auf Löschroboter gesetzt und es wurden splittergeschützte Fahrzeuge angeschafft für Einsätze in den munitionsbelasteten Bereichen.

Bei der Hitzewelle Ende Juni brannte es gleich in mehreren Bundesländern. In Nürnberg mussten in der vergangenen Nacht Hunderte Einsatzkräfte in der Nacht nahe dem Messegelände stundenlang gegen die Flammen kämpfen.

Quelle: ARD, DWD

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Waldemar
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