In der Nacht zu Mittwoch (24.03./25.03.) ist ein Castor von Jülich im Kreis Düren per LKW ins münsterländische Ahaus verbracht worden. Gegen 22 Uhr startete der Transporter aus einer Forschungseinrichtung in Jülich. Über die A46, A42 und A31 ging es dann nach Ahaus, wo der Castor-Transport gegen etwa 2 Uhr in der Nacht eintraf. Es war der erste Castor-Transport aus Jülich in das Zwischenlager. Noch bis August 2027 sollen alle 152 Castoren nach Ahaus verbracht werden.
Gegen den Transport gab es auch starke Proteste. In Jülich, Ahaus und Duisburg haben Aktionsbündnisse mit Mahnwachen und Demonstrationen gegen den Transport protestiert. In Duisburg wurde vom BUND eine Mahnwache organisiert. Kerstin Ciesla vom BUND kritisierte diesen Transport auf der Kundgebung in Duisburg: „Früher waren Drohnenangriffe noch absurd, aber jetzt sind sie Realität.“
Laut Polizei verlief der erste Transport trotz der Proteste ohne besondere Zwischenfälle. An den drei Demonstrationen haben laut Polizei rund 420 Demonstrierende teilgenommen, es sei vor Ort friedlich geblieben
Quelle: WDR aktuell



