Die CDU hat die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz gewonnen. Laut dem amtlichen Endergebnis kommt die Partei von Spitzenkandidat Gordon Schnieder auf 31 Prozent. Die SPD, die nach 35 Jahren das Amt des Ministerpräsidenten an die CDU abgeben wird, erreicht 25,9 Prozent.
Die Grünen bekommen 7,9 Prozent und verlieren etwas im Vergleich zur letzten Wahl 2021. Gewinner der Wahl, was vor allem die Zugewinne angeht, ist die AfD, die jetzt auf 19,5 Prozent kommt. Die FDP fliegt auch in Rheinland-Pfalz aus dem Landtag und kommt nur noch auf 2,1 Prozent. Die Freien Wähler kommen auf 4,2 Prozent und die Linken kommen auf 4,4 Prozent. Beide Parteien haben den Einzug in den Landtag auch nicht geschafft.
Im neuen Landtag von Rheinland-Pfalz hat die CDU von 105 Sitzen mit 39 die meisten, gefolgt von der SPD, die 32 Sitze bekommt. Dann kommt die AfD mit 24 Sitzen und die Grünen kommen auf 10 Sitze. Eine Koalition wäre nur möglich, und zwar eine Koalition aus CDU und SPD, die insgesamt 71 Sitze haben und damit deutlich eine Mehrheit von 53 Sitzen haben. Eine Koalition zwischen der CDU und AfD (63 Sitze) und zwischen der SPD und AfD (56 Sitze) ist möglich, aber CDU und SPD haben eine Koalition mit der rechtspopulistischen Partei abgelehnt.
Die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zur vergangenen Landtagswahl 2021 (64,3 %) gestiegen und lag nun bei 68,5 Prozent.
Quelle: Landeswahlleiter, ZDF, Forschungsgruppe Wahlen



