Im Jahr 2025 ist bei uns in Deutschland die Anzahl an Badeunfällen leicht zurückgegangen. Wie aus einer Statistik der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hervorgeht, sind im vergangenen Jahr 393 Menschen bei Badeunfällen in Deutschland tödlich verunglückt, das sind 18 tödliche Unfälle weniger als im Jahr 2024. Die meisten Todesfälle gab es demnach im Juni: Rund 69 Menschen sind in diesem Monat alleine ums Leben gekommen, 17 mehr als im Vorjahresmonat. „Wäre es in der folgenden Hauptferienzeit weiterhin so sonnig und heiß geblieben, hätten wir wohl erneut einen Anstieg der Opferzahl vermelden müssen„, sagte Ute Vogt, Präsidentin der DLRG.
Einen Anstieg der Todeszahlen gab es laut DLRG allerdings bei den Jugendlichen (11–20 Jahre) und den jungen Erwachsenen (21–30 Jahre). In diesen Altersgruppen gab es jeweils einen Anstieg um 11 Todesfälle. Von 73 Todesfällen in diesen Altersklassen sei laut DLRG-Präsidentin Vogt nur ein Opfer weiblich. Als Gründe führt sie neben Alkohol auch Übermut und Selbstüberschätzung für die überwiegend männlichen Todesopfer in der Altersgruppe an.
Die DLRG, die fordert angesichts der aktuellen Zahlen mehr Aufklärung und einen Ausbau der Angebote zum Schwimmenlernen. Außerdem fordert sie, dass Schwimmunterricht flächendeckend an Schulen erteilt werden solle. Dafür bräuchte es mehr für Schwimmunterricht ausgebildetes Lehrpersonal und mehr Kapazität in den örtlichen Schwimmbädern.
Quelle: DLRG



