Bei der Deutschen Bahn hat es bei den Auskunfts- und Buchungssystemen Probleme gegeben. Die Bahn teilte mit, dass es sich dabei um einen Cyberangriff gehandelt hatte. Inzwischen gehen die Systeme aber wieder, heißt es weiter. Über mögliche Urheber des Angriffs machte man keine Angaben.
Schon gestern Nachmittag (17.02.) hatte es mit der IT Probleme gegeben. Betroffen waren die App „DB Navigator“ und auch die Webseite bahn.de Über beide Systeme können Kunden üblicherweise unter anderem Fahrpläne nachschauen und Tickets kaufen. Nachdem die Systeme am Abend „weitgehend stabil“ gelaufen sind, gab es am Mittwochmorgen (18.02.) wieder Probleme mit den Systemen.
Ein Sprecher der Bahn sagte: „Unsere Abwehrmaßnahmen haben gegriffen, um die Auswirkungen für unsere Kunden zunächst so gering wie möglich zu halten.“ Es kam dennoch zu vorübergehenden Einschränkungen in den Auskunfts- und Buchungssystemen.
Bei der Attacke habe es nach Angaben der Bahn um einen DDoS-Angriff gehandelt. Ein DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) ist eine digitale Überlastungsattacke. Dabei schicken tausende gekaperte Computer oder Geräte gleichzeitig so viele Anfragen auf Webseiten oder Apps, dass diese dann in die Knie gehen. Für die Nutzer sieht es so aus, als sei die Seite offline, aber technisch läuft sie. Ziele solcher Angriffe sind es meist, Unternehmen oder Behörden zu erpressen, zu sabotieren oder unter Druck zu setzen.
Quelle: ZDF, dpa



