Ubisoft hat am Donnerstagabend (12.02.) seine Quartalszahlen veröffentlicht. Man spricht von „soliden“ Zahlen. Die Branchen-Kennzahl Net Bookings lag in den ersten neun Monaten bei 1,1 Milliarden Euro, davon entfielen 338 Millionen Euro auf ein gutes Weihnachtsgeschäft und Lizenz-Deals. Mit einem Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr liegen die Einnahmen über den eigenen Erwartungen.
Es gibt aber auch Fortschritte bei der neuen Konzernstruktur mit fünf weitgehend eigenständigen „Creative Houses„. Im März werden dann die Führungskräfte dafür genannt, darunter auch erfahrene externe Industrieveteranen. Ab April sollen alle Abteilungen dann den operativen Betrieb aufnehmen.
Das deutsche Ubisoft-Mainz-Studio wird sich dann im Haus 4 finden, zusammen mit den Niederlassungen in Mailand, Montpellier und dem „Trackmania“-Studio Nadeo. Die Standorte Düsseldorf und Berlin sind keinem Haus zugeordnet, sondern Teil des „Creative Network„, das Tools und Inhalte zuliefert. Was daraus für Ubisoft Blue Byte folgt, das bundesweit mehr als 600 Mitarbeiter beschäftigt, geht hier nicht hervor. Das Berliner Mobilegames-Studio Kolibri-Games ist im Haus 5 zu finden, was schon vorher bekannt wurde.
Vage bleiben vorerst die genauen Maßnahmen des laufenden Sparprogramms: Bisher ist nur klar, dass 200 weitere Jobs in der Konzernzentrale in Paris wegfallen werden. Das soll vor allem auf Basis von Abfindungsprogrammen laufen. Die Gespräche mit den Arbeitnehmern haben schon begonnen, heißt es.
Für das Gesamtjahr 2025/26 plant Ubisoft mit Net Booking von 1,5 Milliarden Euro und einem Verlust von 1 Milliarde Euro. Bis Ende März ausschließlich Erweiterungen für Spiele wie „Assassin’s Creed Shadows“, „For Honor“, „The Division“ und „Riders Republic“ geplant.
Quelle: Gameswirtschaft



