Der europäische Nachrichtensender Euronews hat im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 77 Millionen Euro erzielt. Gleichzeitig hat die Euronews-Gruppe ein Rekord-EBITDA sowie das beste Nettoergebnis seit der Gründung im Jahr 1993 verbucht. Nach Angaben des Senders konnten damit zugleich die selbstgesteckten Ziele des Strategieplans deutlich übertroffen werden.

In den letzten drei Jahren hatte die Euronews-Gruppe neue operative Strukturen verordnet, nachdem man über eine lange Zeit hinweg Verluste gemacht hatte In einer internen Mitteilung an die Belegschaft erklärte der Vorstand, Euronews habe sich „von einem Unternehmen, das vor unserem Einstieg 200 Mio. Euro Verlust gemacht hatte, zu einem Unternehmen entwickelt, das auf dem Weg zu nachhaltiger und konsistenter Profitabilität ist.

2025 haben wir den Turnaround geschafft – wirtschaftlich und journalistisch„, sagte Claus Strunz, CEO von Euronews. „Publikum und Partner schätzen unseren unabhängigen, neutralen Journalismus rund um die Uhr auf allen Plattformen. Keine andere Medienorganisation erreicht eine vergleichbare Reichweite und audiovisuelle Präsenz in Europa. Unsere Unabhängigkeit ist nicht verhandelbar, und ich danke unseren Teams, deren Engagement Euronews zur Nummer 1 unter Europas internationalen Nachrichtenanbietern gemacht hat.

Zuletzt investierte Euronews wieder mehr und eröffnete im letzten Jahr Büros unter anderem in Baku, Istanbul und Warschau. Zugleich wurden neue Angebote in Bosnien und Herzegowina gestartet.

Quelle: DWDL