Im Konflikt um Grönland zwischen den USA und Europa hat US-Präsident Donald Trump ein Treffen der beteiligten Parteien in Davos in der Schweiz angekündigt. Den Gesprächen sei ein Telefonat mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte vorangegangen, schrieb der Rechtspopulist auf Social Media. Wer an dem Treffen teilnehmen wird, schrieb er nicht.
Die Gespräche dürften am Rande des Weltwirtschaftsforums stattfinden, das derzeit in Davos stattfindet Trump wird morgen (21.01.) dort erwartet, wo er am gleichen Tag eine Rede halten wird.
Trump veröffentlichte in einem weiteren Post auf seiner eigenen populistischen Plattform eine Textnachricht des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, in der dieser ein Treffen mit Mitgliedern der G7 sowie Dänemark nach den Gesprächen in Davos vorschlug. Der Élysée-Palast bestätigte die Echtheit der Nachrichten: Das Treffen solle in Paris stattfinden.
Trump bekräftigt weiterhin seinen Besitzanspruch auf Grönland. Die zum EU- und NATO-Land Dänemark gehörende Insel sei „von entscheidender Bedeutung“ für die internationale Sicherheit und die nationale Sicherheit der USA. „Es gibt kein Zurück – darin sind sich alle einig!„, schrieb Trump. Dänemark könne angeblich Grönland nicht schützen, behauptet der Rechtspopulist.
Trump erwägt, sollte Dänemark die Insel nicht an die Amerikaner verkaufen, auch eine militärische Aktion zur Einnahme der Insel. In einer schriftlichen Mitteilung an den norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre hat Trump kürzlich im Zusammenhang mit der Nichtverleihung des Friedensnobelpreises erklärt, sich nicht länger verpflichtet zu fühlen, „ausschließlich an den Frieden zu denken„.
Quelle: ARD



