Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr leicht gewachsen. Und das nach zwei Jahren Rezession. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent. „Das Wachstum ist vor allem auf die gestiegenen Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates zurückzuführen„, sagte Ruth Brand, die Präsidentin des Statistischen Bundesamts.

Mit den jetzt veröffentlichten Zahlen, die noch auf vorläufigen Daten beruhen, deutet sich an, dass die deutsche Wirtschaft sich langsam aus der Rezession herausarbeitet. Im Jahr 2024 ist die Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozent zurückgegangen, im Jahr 2023 ging sie um 0,9 Prozent zurück.

Ökonomen trauen Deutschland im laufenden Jahr ein Wachstum von etwa einem Prozent zu. Dies sei vor allem begünstigt durch eine höhere Zahl von Arbeitstagen und steigende staatliche Investitionen in Aufrüstung und Infrastruktur.

Fachleute erwarten erst für 2027 einen spürbaren Aufschwung, wenn die gewaltigen Summen, die der Staat in die Hand nimmt, ihre volle Wirkung entfalten. Damit aber die Lockerung der Schuldenbremse und die ermöglichten Ausgaben kein Strohfeuer erzeugen, seien Reformen notwendig.

Quelle: ARD