Die Deutsche Bahn hat nach dem Wintersturm „Elli“ besonders im Norden weiter mit Problemen zu kämpfen. Auf „allen Hauptstrecken“ sei der Fernverkehr aber wieder angelaufen, jedoch mit einem reduzierten Angebot. Ausfälle sind auch weiterhin noch möglich, teilte die Bahn am Morgen mit.
Seit heute früh (11.01.) fahren demnach wieder Züge auf den Strecken von Hamburg in Richtung Süddeutschland, von Berlin in Richtung NRW und von Hamburg nach Berlin. Doch sie fahren nicht mit dem fahrplanmäßigen Angebot, teilte die Bahn mit. Auf der Schnellfahrstrecke zwischen Frankfurt und Köln sei zudem die zulässige Höchstgeschwindigkeit reduziert worden. Seit dem Mittag sollen die Züge auch wieder in Richtung Dänemark und die Niederlande sowie an die Küsten fahren.
Zu größeren Einschränkungen komme es noch im Nahverkehr in Schleswig-Holstein und in Niedersachsen. Dort könnten mehrere Strecken immer noch nicht befahren werden. Die Bahn teilte mit: „Hier erwarten wir erst im Laufe des Tages schrittweise Erhöhungen des Fahrplanangebotes nach erfolgten Räumarbeiten.“ Als Ursache der Probleme nannte die Bahn Schneeverwehungen auf bereits geräumten Gleisen sowie eingefrorene und blockierte Weichen.
Der heutige Sonntag soll heiter bis wolkig und vor allem im Nordosten und Westen oftmals sonnig und trocken werden. Doch in der Nacht zum Montag könnte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Schnee in Regen übergehen, der auf den kalten Boden gefriert und zu Glatteis führen kann.
Quelle: ARD



