Der Protest gegen die umstrittene „Stadtbild“-Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geht weiter. Heute (23.10.) wollen in mehreren Städten, darunter in Köln und Münster, die Menschen gegen die aus ihrer Sicht rassistischen Äußerungen auf die Straße gehen.
In Münster hat das Bündnis „Kein Meter den Nazis“ ab 18 Uhr einen Demonstrationszug angemeldet. Unter dem Motto „Münsters Stadtbild bleibt bunt – kein Platz für völkische Rhetorik“ wollen die Teilnehmer durch die Innenstadt zu einem CDU-Büro in Münster ziehen. In Köln ist schon um 17 Uhr eine Kundgebung auf dem Alter Markt geplant. Die Veranstaltung unter der Unterschrift „Wir sind die Töchter. Merz spricht nicht für uns“ will nach Angaben der Veranstalterinnen ein Zeichen gegen „patriarchale Rhetorik“ und „rechte Hetze“ setzen.
Morgen (24.10.) gibt es dann weitere Proteste, unter anderem in Bielefeld. Wo es vom Bahnhof bis zum Rathaus der Stadt in OWL gehen wird. Am Samstag (25.10.) wird es eine Demo in der Heimatstadt des CDU-Vorsitzenden in Arnsberg geben. Das Motto hier: „Wir sind das Stadtbild“.
Merz versuchte nun, die Äußerungen herunterzuspielen, weil er mit seiner Aussage „nur“ kriminelle Migranten ohne Bleiberecht gemeint habe. Doch viele halten diese Äußerung des Kanzlers für ziemlich skeptisch. Viele Veranstalter dieser Demos fordern eine Entschädigung des Bundeskanzlers.
Quelle: WDR



