Bei einem Schusswaffenangriff in Ost-Jerusalem sind fünf Menschen getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich um vier Männer und eine Frau, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Zehn weitere Menschen seien verletzt worden, sieben von ihnen sogar schwer.
Die radikalislamistische Terrororganisation Hamas erklärte, dass die Tat von zwei palästinensischen Angreifern verübt wurde. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Krisensitzung einberufen.
Nach Polizeiangaben eröffneten die Angreifer das Feuer an einer Bushaltestelle an einer Kreuzung in dem von Israel annektierten Ost-Jerusalem. Die Polizei erklärte: „Ein Sicherheitsbeamter und ein Zivilist am Tatort reagierten sofort, erwiderten das Feuer und neutralisierten die Angreifer.“ Ein Polizeisprecher sagte im israelischen Fernsehen, dass die Tat von zwei Angreifern verübt wurde. Die Hamas erklärte, dass die Attacke eine „Reaktion auf die Verbrechen der Besatzung und den Völkermord an unserem Volk“ sei.
Die beiden Attentäter seien in einem Fahrzeug zur Ramon-Kreuzung im Norden von Jerusalem gekommen, teilte die Polizei mit. An einer Bushaltestelle hätten sie dann das Feuer eröffnet. Ein Sicherheitsbeamter und ein bewaffneter Zivilist hätten dann auf sie geschossen und sie „ausgeschaltet“.
Zahlreiche Polizeikräfte seien zur Sicherung des Anschlagsorts im Einsatz, auch mit Sprengstoffexperten. Forensische Teams kümmerten sich dann um die Spurensicherung.
Quelle: ZDF, dpa, AFP



