Hurrikan „Milton“ ist an der Westküste Floridas auf Land getroffen und hat zu massiven Stromausfällen geführt. Rund zwei Millionen Menschen sind betroffen, berichten US-Medien.

Schon vor seiner Ankunft habe der Sturm mindestens 19 Tornados ausgelöst, rund 125 Häuser seien zerstört worden, sagte Ron DeSantis, der Gouverneur von Florida. Es gebe auch durch den Tornado erste Todesfälle, berichten US-Medien unter Berufung auf den örtlichen Sheriff Keith Pearson.

Am Mittwochabend (09.10.) Ortszeit war „Milton“ bei Siesta Key südlich von Tampa als Sturm der Kategorie 3 auf Land getroffen und hat sich auf Stunde 2 abgeschwächt. Die höchste Kategorie ist die Stufe 5. Das US-Hurrikanzentrum sprach wegen der ungewöhnlichen Größe weiterhin von „gefährlichen“ Winden mit anhaltenden Geschwindigkeiten von 165 Kilometern pro Stunde. Experten waren, dass „Milton“ in seinem Verlauf quer über den Bundesstaaten voraussichtlich weiter Hurrikanstärke beibehalten wird und sich erst über dem Meer wieder abschwächen wird.

Der nationale Wetterdienst gab eine Sturzflut-Warnung für das Gebiet Tampa Bay heraus. Dort leben mehr als drei Millionen Menschen. Die Meteorologen rechnen mit extremen Niederschlägen und katastrophalen Sturzfluten. Laut Vorhersagen könnte der Meeresspiegel um bis zu vier Meter steigen.

US-Präsident Joe Biden appellierte an die US-Bevölkerung, den Sicherheitsmaßnahmen der Behörden unbedingt Folge zu leisten: „Es ist buchstäblich eine Frage von Leben und Tod.“ Das Pentagon mobilisierte Tausende Nationalgardisten, die bei Rettungsaktionen und der Verteilung von Hilfsgütern helfen sollen. Außerdem wurden Notfallzentren eingerichtet, um schnelle Hilfe während und nach dem Sturm zu gewährleisten.

Bis zu zwei Millionen Menschen waren sich schon im Vorfeld aufgerufen worden, sich in Sicherheit zu bringen. Für Wohnmobile, Pflegeheime und Einrichtungen für betreutes Wohnen wurde eine Zwangsevakuierung angeordnet. Freizeitparks wie Disney World, die Universal Studios und SeaWorld wurden vorsorglich geschlossen.

Quelle: ZD

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Waldemar
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