Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist in der Hafenstadt Sewastopol ein Treibstofftank in Brand geraten. Es war vermutlich ein Drohnenangriff. Das schrieb der Gouverneur Michail Raswoschajew nach Angaben der staatlichen Agentur Tass heute (29.04.) auf Telegram. Es handle sich um einen Brand der Alarmstufe vier, „der schwersten von allen möglichen“ schrieb Raswoschajew.

Demnach brennt eine Fläche von 1.000 Quadratmetern. Zivile Einrichtungen seien nicht von diesem Brand bedroht, heißt es. Angaben zu möglichen Verletzten gab es zunächst nicht. Es sind 18 Löschzüge im Einsatz. Die Eindämmung des Feuers könne wegen der Größe noch viele Stunden dauern, schrieb der Gouverneur später. „Der Brand wirkt sich nicht auf die Treibstoffversorgung von Sewastopol aus. Diese Reserven wurden nicht für die Lieferungen an die Tankstellen genutzt„. Die Aussage des Gouverneurs lässt sich darauf schließen, dass es um ein Treibstofflager war, was vom Militär genutzt wurde.

Die Ukraine hatte mehrfach angekündigt, die 2014 von Russland annektierte Krim wieder zu befreien. In verschiedenen Gebieten der Halbinsel kommt es im Zuge des Ukraine-Kriegs zu Zwischenfällen mit Drohnen, teils mit schweren Schäden, Verletzten und auch mit Toten.

Quelle: ZDFheute.de