Die EU hat Sanktionen gegen den ehemaligen Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitch und gegen seinen Sohn verhängt. Die beiden seien verantwortlich für die Unterstützung und Umsetzung von Handlungen, die die territoriale territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine bedrohten, heißt es in einem veröffentlichten Beschluss der EU.

So sei Janukowitsch laut verschiedenen Quellen zuletzt Teil einer russischen Sonderoperation gewesen, die das Ziel hatte, ihn während der ersten Phase des russischen Angriffskrieges wieder als Präsidenten der Ukraine einzusetzen.

Der 72-Jährige halte sich immer noch für den Präsidenten der Ukraine und habe in seinen öffentlichen Auftritten stets eine pro-russische Haltung vertreten, erklärt die EU. Sein Sohn führe unter anderem weiterhin Geschäfte in dem von den Separatistengruppen kontrollierten Donbass, insbesondere im Energie-, Kohle-, Bau-, Bank- und Immobiliensektor.

Schon mehrmals hatte die EU Sanktionen gegen Janukowitsch und seinen Sohn verhängt. Diese wurden aber wegen Verfahrensfehlern vom EU-Gericht für nichtig erklärt. Die Sanktionen sehen vor, dass in der EU vorhandene Vermögenswerte der beiden Männer eingefroren werden. Außerdem dürfen sie nicht in die EU einreisen.

Quelle: zdf.de

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