Nach rund zwei Jahren ist US-Botschafter Richard Grenell zurückgetreten. Schon am Montagabend hatte der 53-Jährige seinen Rücktritt in Washington bei US-Präsident Trump erklärt. Schon in der letzten Woche hatte er den Posten als geschäftsführenden Geheimdienstkoordinator der US-Regierung abgegeben.

Was er nun machen wird, ist nicht bekannt. Spekuliert wird, dass er ins Wahlkampfteam des republikanischen Rechtspopulisten wechseln könnte. Grenell war schon seit November Geheimdienstkoordinator und war nur in Washington und nicht in Berlin. Vorrübergehend wird seine Stellvertreterin Robin Quinville die US-Botschaft in Berlin leiten.

Als Botschafter sah Grenell darin, die Politik des Präsidenten, vorwiegend von Trump, in Deutschland und in Europa offensiv zu vertreten, auf unkonventionelle und undiplomatische Weise. Im politischen Berlin hat er sich mit seiner rabiaten Art keine Freunde machen können. Sein bester Kontakt in die Bundesregierung war Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Im Außenministerium und im Kanzleramt kam er nicht so besonders gut an. Die Opposition forderte sogar seinen Rausschmiss.

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