Nach seinem Freispruch im Amtsenthebungsverfahren wegen der Ukraine-Affäre hat US-Präsident Präsident Donald Trump seinen Generalinspekteur der Geheimdienste, Michael Atkinson, entlassen. In einem Schreiben des Präsidenten an die Vorsitzenden der Geheimdienstausschüsse im Senat und im Repräsentantenhaus heiß es, dass er das Vertrauen zu Atkinson verloren habe.

Atkinson spielte eine zentrale Rolle in der Ukraine-Affäre, die dank ihm auch ins Rollen kam. Das führte dann auch zum „Impeachment“, also dem Amtsenthebungsverfahren. Einen Nachfolger hat Trump nicht genannt.

Als interner Aufseher der Geheimdienste hatte Atkinson die Beschwerde der Whistleblower an den Kongress weitergeleitet, die sich auf ein Telefonat von Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bezog. Den Vorwürfen zufolge hatte Trump Selenskyj zu Ermittlungen gegen den möglichen demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden gedrängt haben, um die Präsidentschaftswahlen 2020 für seine Gunsten zu beeinflussen.

Das führte dann zum Impeachment-Verfahren, wo Trump dann im Februar im Senat freigesprochen wurde. Da haben die Republikaner die Mehrheit. Im Dezember hatte das Repräsentantenhaus, die von den Demokraten kontrolliert werden, Trump wegen Machtmissbrauch und Behinderung der Ermittlungen im Kongress angeklagt.

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