Nach wochenlangen Gespräche zwischen Regierung und der oppositionellen Labour-Partei sind die Verhandlungen im Brexit-Streit gescheitert. Das erklärte Labour-Chef Jeremy Corbyn am Freitagmittag.

Die Verhandlungen seien „so weit wie möglich“ gegangen, sagte er. Er glaube aber nicht, dass es mir der auch innerparteilich angeschlagenen Premierministerin Theresa May zu einer Einigung komme, schrieb Corbyn in einem Brief an die Chefin der Konservativen. „Wir waren nicht in der Lage, gewichtige politische Differenzen zwischen und zu überbrücken.“

Ende März hatte May die Gespräche mit der größten Oppositionspartei im Unterhaus in die Wege geleitet, nachdem das Abkommen zwischen London und Brüssel beim dritten Mal im Parlament nicht angenommen wurde. Anfang Juni will sie dieses Abkommen erneut den Abgeordneten vorlegen. Dadurch hatte sie erhofft, dass sie die Hilfe durch die Labour-Partei bekommen würden.

Nach Informationen der BBC würde May, bei einem erneuten Scheitern des Abkommens im Unterhaus, zurücktreten. May stimmte zu, dass sie, egal wie es mit dem Deal laufen werden, zurücktreten werde. Als Nachfolger hatte sich schon Ex-Außenminister Boris Johnson in Position gebracht.

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