Am Wochenende ist der Twitter-Account der Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) gesperrt worden. Es ging um einen Tweet von ihr, in dem es um den Namen Mohammed ging, der als Verstoß gegen die Regeln von Twitter gewertet wurde. Das geht aus einem Screenshot hervor, was der dpa vorliegt.

In dem Tweet hatte Chebli Familienmitglieder mit dem Vornamen Mohammed aufgezählt und dazu geschrieben: „Wir werden schon dafür sorgen, dass dieser Name nie verschwindet!“ Hintergrund ist eine jüngst veröffentlichte Statistik, wonach Mohammed im vergangenen Jahr der beliebteste Erstname für Babys in Berlin war. Mit diesem Tweet hatte sie sich an die AfD gerichtet.

Die Politikerin legte Einspruch gegen die Sperrung ihres Kontos ein. Während der Prüfung des Einspruchs ist das Nutzen des Accounts nicht möglich. Nach einigen Stunden wurde der Account dann wieder freigegeben. Twitter begründete die Sperrung folgendermaßen, dass der Tweet gegen die Regeln zum Veröffentlichen von irreführenden Informationen zu Wahlen. Man dürfe keine Inhalte veröffentlichen, in denen falsche Informationen zu Wahlen oder Wahlregistrierung bereitgestellt werden. Obwohl der Tweet mit Wahlen nichts zu tun hatte.

Wer diesen Tweet gemeldet hat, ist unbekannt. Denn, das Soziale Netzwerk hat zur Europawahl eine neue Funktion bereitgestellt. So können Nutzer jetzt wahlbezogene falsche und irreführende Informationen melden.

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