Die Gesellschaft für deutsche Spracht hat das Wort des Jahres gekürt. In diesem Jahr ist es das Wort „Heißzeit“. Nach Angaben der Jury thematisiert das Wort „nicht nur einen extremen Sommer, der gefühlt von April bis November dauerte. Ebenfalls angedeutet werden soll eines der gravierendsten globalen Phänomene des frühen 21. Jahrhunderts, der Klimawandel.“

Außerdem sei „Heißzeit“ eine interessante Wortbildung. „Mit der lautlichen Analogie zu ‚Eiszeit‘ erhält der Ausdruck über die bloße Bedeutung ‚Zeitraum, in der es zu heiß ist‘ hinaus eine epochale Dimension und verweist möglicherweise auf eine sich ändernde Klimaperiode.“

Traditionell suchen die Mitglieder der Gesellschaft für deutsche Sprache nicht nach den am häufigsten verwendeten Ausdrücken, sondern wählen solche, die das zu Ende gehende Jahr charakterisieren. Auf dem zweiten Platz war „Funklochrepublik“ und auf dem dritten Platz liegt „Ankerzentren“. Außerdem sind Wörter wie „Wir sind mehr“ und „Mutter aller Probleme“ in den Top 10.

Quelle: heute.de, dpa

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