Der Mann aus Togo, der Anfang diesen Monats mit einem großen Polizeiaufwand aus einem Flüchtlingsheim in Eilwangen geholt werden musste, ist nach Italien abgeschoben worden. Das hat Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Morgen mitgeteilt. Vorher hatte die „Bild“ berichtet, dass eine Maschine mit dem 23-Jährigen an Bord am frühen Dienstagmorgen vom Flughafen in Frankfurt am Main gestartet war. Gestern, am Montag hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass der Asylsuchende nach Italien zurückgebracht werden darf.

Sein Anwalt hatte eine Verfassungsbeschwerde eingereicht, diese wurde aber abgelehnt. In der Vergangenheit hatte das Bundesverfassungsgericht schon einmal Abschiebungen in letzter Sekunde gestoppt. Schon letzte Woche hatte das Verwaltungsgericht Stuttgart einen Eilantrag des Asylsuchenden abgelehnt.

Der Fall hat erhebliche Diskussionen ausgelöst. Nachdem Ende April ein erster Abholversuch der Polizei am Widerstand vieler anderer Migranten scheiterte, kam die Polizei wenige Tage später mit 100 Einsatzkräften nach Eilwangen zurück und konnten den Togoer fassen.

Quelle: n-tv.de

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