Nach Angaben von Netflix-Chef Ted Sarandos greift man für Sequenzen wie Menschenmengen, historische Schlachten oder andere Szenen, die sehr aufwendig sind, auf Künstliche Intelligenz zurück. Die Technologie sei allein in diesem Jahr schon bei rund 300 Filmen und Serien zum Einsatz gekommen, sagte er.
Viele dieser Szenen wären aus Kosten- und Zeitgründen sonst gar nicht gedreht worden, sagte er. Er widersprach aber zugleich der Vorstellung, dass KI die Filmschaffenden ersetzen könnte. „Filme werden von Leuten gemacht, die Filme machen„, betonte Sarandos. KI sei nur ein Werkzeug, das Kreative unterstütze.
Netflix legte zudem auch die Geschäftszahlen für das vergangene Quartal vor. Der Umsatz ist im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 12,56 Milliarden Dollar gestiegen. Der Gewinn erhöhte sich um knapp 9 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar, teilte der Streamingdienst mit. „Unsere finanzielle Entwicklung ist weiterhin solide, und wir sind auf dem besten Weg, unsere Jahresziele zu erreichen„, heißt es von Netflix an die Aktionäre.
Für das laufende Quartal stellte Netflix allerdings einen Umsatz in Aussicht, der leicht unter den Erwartungen der Analysten liege. Zudem hob man hervor, dass der Fokus stärker auf Umsatz und operativem Gewinn lege statt auf Abonnentenzahlen und Nutzungsdauer.
Quelle: ARD



