Die ehemaligen BeschĂ€ftigten der Fluggesellschaft Air Berlin bekommen trotz der unwirksamen KĂŒndigung keine EntschĂ€digung. Wie der zustĂ€ndige Insolvenzverwalter sagte, reicht die Insolvenzmasse dafĂŒr nicht aus.
Im Insolvenzverfahren werden zunĂ€chst fĂŒr gewöhnlich andere GlĂ€ubiger bedient, darunter Banken, Finanzbehörden und die Bundesagentur fĂŒr Arbeit. Unter anderem hatte Air Berlin von der Bundesregierung einen ĂberbrĂŒckungskredit von 150 Millionen Euro bekommen, was man komplett zurĂŒck bezahlt hat.
Im Sommer 2017 meldete Air Berlin damals Insolvenz an, nachdem die Fluggesellschaft Etihad als GroĂaktionĂ€r den Geldhahn zugedreht. Zum Zeitpunkt der Insolvenz hatte Air Berlin rund 8.600 Mitarbeiter, darunter 3.500 Flugbegleiter und 1.200 Piloten. Ende 2017 wurde der Betrieb eingestellt. Das Bundesarbeitsgericht erklĂ€rte, dass wegen eines Formfehlers die Entlassungen der Mitarbeiter unwirksam seien.



