Der ehemalige Bundesaußenminister und FDP-Vorsitzende Klaus Kinkel ist im Alter 82 Jahren gestorben. Das teilte sein Sprecher der Süddeutschen Zeitung am Dienstagvormittag mit.

Kinkel war von 1992 bis 1998 Außenminister und ab 1993 Vizekanzler unter der Regierung von Helmut Kohl. Vorher war er Justizminister. Er prägte die damalige Schwarz-Gelbe Regierung unter Kohl. Von 1993 bis 1995 war auch Vorsitzender der Liberalen gewesen.

Bevor er Minister wurde, gehörte Kinkel lange zu den Spitzenbeamten der Republik und arbeitete im Innenministerium und dem Auswärtigen Amt. Es galt als Ziehsohn von Hans-Dietrich Genscher. Zuletzt lebte er in der Nähe von Bonn. Er starb am Montag nach schwerer Krankheit.

FDP-Chef Christian Lindner schrieb auf Twitter: „Der Tod von Klaus Kinkel geht mir nahe. Er war ein aufrechter und bescheidener Mann mit Charakter, dessen freundschaftlichen Rat ich sehr geschätzt habe.“ Die Bundestagsfraktion der Liberalen kondolierte ebenfalls und schrieb auch auf Twitter: „Er bleibt unvergessen.“

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Waldemar
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